Kulturní dědictví
Třebíč
Jüdisches Viertel und St.-Prokop-Basilika in Třebíč
ReklamaTřebíč ist eine sehr schöne altertümliche Stadt. Ihre Dominante bilden die Denkmäler, die 2003 unter den Schutz der UNESCO geraten sind. In diesem Jahr wurde die Stadt in die Liste des Weltkulturerbes dieser Organisation eingetragen.
Wenn man mit dem jüdischen Viertel anfängt, muss bemerkt werden, dass es sich hier um das einzige jüdische auf der Liste der UNESCO stehende Kulturdenkmal handelt, das sich außerhalb von Izrael befindet. Wenn man dieses Viertel betritt, wird man von der Atmosphäre kurvereicher Gässchen, mystischer Durchgänge und Winkel bezaubert. Zurzeit wird das jüdische Viertel nicht mehr von den ursprünglichen Bewohnern bewohnt, und deshalb wirken die einzelnen Gebäude nicht mehr so authentisch, weil sie nicht benutzt werden.
Versuchen wir nun das Viertel näher zu beschreiben und auf diese Weise zu den einzelnen sehenswürdigen Gebäuden zu gelangen. Man sollte auf jeden Fall das hiesige jüdische Rathaus mit seinem barocken Kern besichtigen. Das Rathaus galt früher als ein bürokratischer Mittelpunkt der ganzen Kommunität.
Man kann hier sowohl ein Tonnegewölbe, als auch eine Stichkappe und eine wunderschöne Fassade bewundern. Architektonisch interessant ist auch das Rabbinat. Die Grundsteine des Gebäudes stammen aus dem 17. Jh. und seine Stirnseite hat einen charakteristischen Stützpfeiler.
Jüdische Synagogen
Zur jüdischen Stadt gehören weiterhin zwei Synagogen. Es handelt sich um die hintere und die vordere Synagoge. Die vordere wird die Alte Schule genannt. Sie befindet sich im westlichen Viertel und es handelt sich um ein Barockgebäude. Die vordere Synagoge wurde später im neugotischen Stil umgebaut. Die hintere wird manchmal auch die Neue Synagoge genannt und wurde 1669 erbaut. Im Jahre 1837 wurde auf der Nordseite der hinteren Synagoge noch eine Frauengalerie gebaut. Eine vollständige Rekonstruktion der Synagoge erfolgte 1997. Heutzutage finden hier ziemlich oft verschiedene Ausstellungen und andere Kulturveranstaltungen statt.
Sehenswert sind auch die aus dem 18. Jh. stammenden Wandgemälde. Das Gebäude der hinteren Synagoge kann jeden Tag von der Öffentlichkeit besucht werden. Von den anderen Sehenswürdigkeiten kann man sich noch das Altenhaus, die Gasse mit Eiszapfen, das Krankenheus oder Subaks Lohgerberei ansehen.
St.-Prokop-Basilika
Die St.-Prokop-Basilika war ursprünglich eine der Jungfrau Maria geweihte Abteikirche. Die Basilika wurde als ein Teil des Benediktinerklosters schon im 13. Jh. erbaut. Was die Architektur betrifft, ist die Basilika im romanischen Stil mit gotischen Elementen erbaut. Eine schwere Zeit bedeutete das Jahr 1468, wo die Basilika von den Soldaten Mathias Corvinus’ erobert wurde. Nachdem sie weltlichen Zwecken gedient hatte, wurde sie am Anfang des 18. Jh. von Maximilian Kaňka restauriert. Zum nationalen Kulturerbe wurde die Basilika 2002 erklärt. Ein Jahr später wurde sie zusammen mit dem jüdischen Viertel zum Bestandteil der UNESCO.



