Kulturní dědictví


Weltkulturerbe UNESCO

Was ist UNESCO?

Die Organisation UNESCO entstand nach dem zweiten Weltkrieg – genau gesagt am 4.11. 1954 durch die Unterschreibung der Verfassung in London. UNESCO ist eine englische Abkürzung, die auf Englisch United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation heißt, in der deutschen Übersetzung Organisation UNO für Erziehung, Wissenschaft und Kultur. Ihr Hauptsitz ist in Paris. Zurzeit vereinigt sie 190 Mitglieder. Unter ihnen fehlt nicht einmal die Tschechische Republik, die seit dem 22. Februar 1993 ihr Mitglied ist.

UNESCO konzentriert sich auf fünf Gebiete – Bildung, Natur-, Sozialwissenschaften und abstrakte Wissenschaften, Kommunikation, Kultur und Informationen. Zu den von der UNESCO unterstützten Projekten selbst gehören: Programme der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit, Ausbildungs- und Fachprogramme, Propagierung unabhängiger Medien, Pressefreiheit, Propagierung kultureller Mannigfaltigkeit, regionale und kulturhistorische Projekte, Abkommen internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Kultur- und Naturerbes und des Schutzes der Menschenrechte, Verbreitung der Kenntnis und Streben nach der möglichen Nutzung der Digitaltechnologien in der Welt.

Tschechische Republik und Unesco

Die Tschechische Republik hat für die Kommunikation im Rahmen der weltweiten Organisation UNESCO ein Konsultativorgan der Regierung errichtet, das „Tschechische Kommission für UNESCO“ heißt. Die Kommission hat den Auftrag, das Treffen von nationalen Institutionen und Experten mit UNESCO zu sichern, weiterhin die Dokumente der UNESCO zu studieren, mit dem Sekretariat UNESCO in Paris zusammenzuarbeiten und die Gedanken der Organisation in der Tschechischen Republik zu verbreiten. Die Tschechische Kommission hat 50 Mitglieder. Sie besteht aus den Vertretern wichtiger Staats- und Nichtregierungsinstitutionen wie z. B. der Akademie der Wissenschaften CZ, dem Nationalen Volontärzentrums usw., weiterhin aus den Vertretern der Ministerien und wichtigen Persönlichkeiten der Wissenschaft und der Kultur. Die Mitglieder werden in ihre Funktionen für vier Jahre gewählt. Es ist auch wichtig, gute Beziehungen zwischen der Tschechischen Republik und der UNESCO zu sichern. Dieses löst seit September 2006 die sog. ständige Mission CZ bei UNESCO, die vom Herrn PhDr. Petr Janyška geleitet wird.

Die Organisation arbeitet mit mehr als 395 Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen und mit einem Netz von internationalen und regionalen Organisationen.

Denkmäler der UNESCO in der Tschechischen Republik

Bis heute stehen 12 Orte auf der Liste des Weltkulturerbes UNESCO im Rahmen der Tschechischen Republik. Diese Orte, genauer gesagt Städte und Dörfer, sind in dem sog. „Tschechischen UNESCO-Erbe“ vereinigt.

Zu den Sehenswürdigkeiten, die zu Recht mit dem Merkmal „Welterbe“ prahlen, gehören: Praha (Prag), Český Krumlov (Böhmisch Krumau), Telč, 1993 in die UNESCO-Liste eingetragen, 1994 die Kirche des St. Johann Nepomuk in Žďár nad Sázavou (Saar), im nächsten Jahr Kutná Hora (Kuttenberg), nächstes Jahr die Kulturlandschaft Lednice-Valtice, 1998 Holašovice (Holaschowitz) und das Schloss und die Gärten in Kroměříž (Kremsier), im Jahre 1999 das Schlossareal in Litomyšl (Leitomischl), im Jahre 2000 die Säule der heiligen Dreifaltigkeit in Olomouc (Olmütz), im nächsten Jahr Villa Tugendhat in Brno (Brünn) und 2003 das jüdische Viertel und St.-Prokop-Basilika in Třebíč.

Zu den ersten Orten, die in die Liste des Weltkulturerbes UNESCO eingetragen wurden, gehört die Hauptstadt der Tschechischen Republik – PRAG.

Es gehört zu den drei meistbesuchten Orten in Europa. Zu den wichtigen Persönlichkeiten, die die Stadt besucht haben, gehörten z. B. W. A. Mozart, L. van Beethoven, die britische Königin Elisabeth II., Papst Paul II. und andere. Prag wird auch oft als das Herz Europas bezeichnet.